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+++ 30. Kreisjugendfeuerwehrzeltlager in Groß Machnow – Was bleibt, sind Erinnerungen fürs Leben +++

Mit vielen schönen Erinnerungen, neuen Freundschaften und sicherlich auch ein wenig Wehmut ist heute das 30. Kreisjugendfeuerwehrzeltlager des Landkreises Teltow-Fläming in Groß Machnow zu Ende gegangen.

 

Eine unvergessliche Woche liegt hinter den Jugendfeuerwehrmitgliedern, Jugendfeuerwehrwartinnen und Jugendfeuerwehrwarten, Betreuerinnen und Betreuern sowie den zahlreichen Helferinnen und Helfern. Gemeinsam erlebten sie Tage voller Feuerwehr, Ausbildung, Gemeinschaft, Teamgeist, Spaß und vieler besonderer Augenblicke.

 

Bereits am Freitag öffnete das Zeltlager beim großen Besuchernachmittag seine Tore für Eltern, Familienangehörige, Führungskräfte der Feuerwehren und zahlreiche weitere Gäste. Auch nahezu der gesamte Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes Teltow-Fläming war in Groß Machnow vor Ort und nutzte die Gelegenheit, noch einmal echte Zeltlageratmosphäre zu erleben.

 

In vielen Gesprächen mit den Jugendlichen, den Jugendfeuerwehrwartinnen und Jugendfeuerwehrwarten sowie den Betreuerteams wurde deutlich, mit wie viel Begeisterung, Herzblut und Engagement dieses Jubiläumszeltlager gestaltet wurde.

 

Neben zahlreichen Eltern schauten auch einige Wehrführer vorbei, um sich persönlich davon zu überzeugen, was die jungen Brandschützerinnen und Brandschützer während der Woche lernten und erlebten. Denn ein Kreisjugendfeuerwehrzeltlager ist weit mehr als nur eine gemeinsame Ferienfreizeit. Hier werden feuerwehrtechnisches Wissen, Verantwortungsbewusstsein, Kameradschaft und Teamarbeit auf besondere Weise miteinander verbunden.

 

Besonders freuten sich die Verantwortlichen über den Besuch von Landrätin Kornelia Wehlan, der Landtagsabgeordneten Ines Seiler, Kreisbrandmeister Silvio Kahle sowie Rangsdorfs Bürgermeister Klaus Rocher. Sie nahmen sich viel Zeit, das Lagergelände zu erkunden, mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen und sich die zahlreichen Angebote erklären zu lassen.

 

Dabei besuchten sie selbstverständlich auch die Informations- und Aktionsstände der vielen Partnerorganisationen. Das Technische Hilfswerk, die Polizei, der Kampfmittelbeseitigungsdienst, die Rettungshundestaffel, der Landesjugendring und zahlreiche weitere Beteiligte boten spannende Einblicke in ihre Arbeit und machten den Besuchernachmittag zu einem abwechslungsreichen Erlebnis.

 

Eine große Einsatzübung begeistert die Gäste

 

Ein besonderer Höhepunkt des Besuchernachmittags war die große Einsatzübung der Jugendfeuerwehren. Feuerwehrfahrzeuge aus dem gesamten Landkreis beteiligten sich an dem angenommenen Einsatzszenario:

 

„Brand Gebäude groß – vier vermisste Personen.“

 

Vor den Augen der zahlreichen Besucherinnen und Besucher zeigten die Jugendlichen eindrucksvoll, was sie in ihren Jugendfeuerwehren und während der Zeltlagerwoche gelernt hatten. Mit großer Konzentration wurde die Einsatzstelle aufgebaut, die Menschenrettung eingeleitet und die Brandbekämpfung durchgeführt.

 

Die einzelnen Einheiten arbeiteten gemeinsam, unterstützten sich gegenseitig und bewiesen, dass erfolgreiche Feuerwehrarbeit nur im Team gelingen kann. Unter großem Beifall konnten alle vier vermissten Personen gerettet und sämtliche angenommenen Brände gelöscht werden.

 

So blieb dem Einsatzleiter am Ende nur noch die abschließende Meldung:

 

„Mannschaft und Gerät vollständig – aufsitzen!“

 

Die Einsatzübung zeigte eindrucksvoll, wie viel Wissen, Können und Begeisterung bereits in unseren jungen Brandschützerinnen und Brandschützern steckt. Sie war zugleich ein sichtbares Zeichen für die wertvolle Nachwuchsarbeit, die täglich in den Jugendfeuerwehren unseres Landkreises geleistet wird.

 

Geländelauf und Lagerdisco zum Abschluss

 

Nach dem erfolgreichen Besuchernachmittag warteten am Samstag noch einmal zwei weitere Höhepunkte auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

 

Beim inzwischen berühmten Geländelauf waren Teamgeist, Geschicklichkeit, Ausdauer und gegenseitige Unterstützung gefragt. Gemeinsam mussten verschiedene Aufgaben und Herausforderungen bewältigt werden. Dabei standen nicht nur Schnelligkeit und feuerwehrtechnisches Wissen im Mittelpunkt, sondern vor allem das gemeinsame Handeln als Gruppe.

 

Der Geländelauf gehört für viele Jugendliche fest zu einem Kreisjugendfeuerwehrzeltlager dazu. Er verbindet Wettbewerb, Bewegung, Spaß und Kameradschaft und sorgt jedes Mal für viele besondere und manchmal auch lustige Erinnerungen.

 

Am Abend verwandelte sich das Zeltlager dann noch einmal in eine große Tanzfläche. Bei der Lagerdisco konnten die Jugendlichen gemeinsam feiern, tanzen und die ereignisreiche Woche ausklingen lassen.

 

Nach Tagen voller Ausbildung, Wettkämpfe, Erlebnisse und gemeinsamer Aktivitäten bot die Disco noch einmal die Gelegenheit, miteinander zu lachen, Freundschaften zu vertiefen und den letzten gemeinsamen Abend in Groß Machnow zu genießen.

 

Heute hieß es schließlich Abschied nehmen. Zelte wurden abgebaut, Taschen gepackt und das Lagergelände gemeinsam aufgeräumt. Nach einer intensiven Woche ging es für die Jugendlichen und ihre Betreuerteams zurück in ihre Heimatorte.

 

Doch auch wenn das Zeltlager nun beendet ist, werden die vielen gemeinsamen Erlebnisse noch lange bleiben.

 

Ein Zeltlager lebt von den Menschen

 

Ein Kreisjugendfeuerwehrzeltlager dieser Größenordnung entsteht nicht von allein. Es lebt von den Menschen, die mit Herzblut, Leidenschaft und unzähligen ehrenamtlichen Stunden dafür sorgen, dass unsere Jugendlichen eine Woche erleben dürfen, die sie noch lange begleiten wird.

 

Unser herzlichster Dank gilt dem Organisationsteam, das dieses Jubiläumszeltlager mit viel Engagement geplant, vorbereitet und während der gesamten Woche begleitet hat. Hinter einem solchen Lager stehen viele Monate der Organisation, zahlreiche Abstimmungen und unzählige Aufgaben, die häufig im Hintergrund erledigt werden.

 

Ein ebenso großer Dank gilt der Feuerwehr der Gemeinde Rangsdorf. Gemeinsam mit vielen Helferinnen und Helfern wurden hervorragende Rahmenbedingungen geschaffen. Von der Vorbereitung des Geländes über die logistische Unterstützung bis zur Begleitung während der Zeltlagerwoche wurde ein wichtiger Beitrag zum Gelingen geleistet.

 

Ein ganz besonderes Dankeschön geht an das großartige Küchenteam. Tag für Tag sorgte es dafür, dass niemand hungrig bleiben musste. Früh am Morgen, während des gesamten Tages und oftmals bis in den Abend hinein wurde vorbereitet, gekocht, ausgegeben und wieder aufgeräumt.

 

Diese Arbeit findet häufig abseits des eigentlichen Programms statt, ist aber für ein erfolgreiches Zeltlager unverzichtbar. Die Leistung des Küchenteams kann daher gar nicht hoch genug eingeschätzt werden.

 

Von Herzen danken wir außerdem allen Jugendfeuerwehrwartinnen und Jugendfeuerwehrwarten sowie den Betreuerinnen und Betreuern. Sie übernahmen rund um die Uhr Verantwortung, organisierten den Tagesablauf, begleiteten die Jugendlichen, motivierten, trösteten, lösten kleine und große Herausforderungen und lachten gemeinsam mit ihren Gruppen.

 

Ihr Engagement ist die Grundlage dafür, dass junge Menschen Feuerwehr als eine starke, verlässliche und wertschätzende Gemeinschaft erleben können.

 

Die Jugendlichen stehen im Mittelpunkt

 

Unser größter Dank gilt jedoch den Jugendfeuerwehrmitgliedern selbst.

 

Ihr seid der Grund, warum wir all das machen.

 

Mit eurer Begeisterung, eurer Neugier, eurem Zusammenhalt und eurer Freude habt ihr dieses Zeltlager mit Leben gefüllt. Ihr habt gemeinsam gelernt, Aufgaben gelöst, Herausforderungen gemeistert, neue Freundschaften geschlossen und gezeigt, was Jugendfeuerwehr ausmacht.

 

Ihr seid nicht nur der Nachwuchs unserer Feuerwehren – ihr seid bereits heute ein wichtiger Teil unserer Feuerwehrgemeinschaft.

 

Ebenso danken wir allen Unterstützerinnen und Unterstützern, den Partnerorganisationen, Sponsoren, Gästen und allen Menschen, die im Vorder- oder Hintergrund ihren Beitrag zum Gelingen geleistet haben. Jeder einzelne Einsatz war wichtig und wertvoll.

 

Das 30. Kreisjugendfeuerwehrzeltlager hat einmal mehr gezeigt, was unsere Jugendfeuerwehr ausmacht: Gemeinschaft, Zusammenhalt, Verantwortung, Freundschaft und gelebtes Ehrenamt.

 

Nach einer Woche voller besonderer Momente kehren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nun nach Hause zurück. Im Gepäck befinden sich nicht nur Zeltlagerkleidung und Feuerwehrsachen, sondern vor allem viele Erlebnisse, Geschichten und Erinnerungen.

 

30 Jahre Kreisjugendfeuerwehrzeltlager bedeuten 30 Jahre gelebte Gemeinschaft, unzählige Freundschaften und eine starke Zukunft für den Feuerwehrnachwuchs im Landkreis Teltow-Fläming.

 

Vielen Dank an alle, die dieses Jubiläum zu etwas ganz Besonderem gemacht haben.

 

Was bleibt, sind Erinnerungen fürs Leben. ❤️🔥

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Veröffentlichung

So, 19. Juli 2026

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